Eine Auswahl meines aktuellen Angebots für Mitarbeitende und Veranstaltende im Nachtleben
Als staatlich anerkannter Sozialpädagoge verbinde ich fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse mit über einem Jahrzehnt praktischer Erfahrung direkt an der Basis des Nachtlebens. Meine Laufbahn umfasst sowohl die unmittelbare Akuthilfe bei Drogennotfällen in den Konsumräumen Hamburgs und Berlins als auch die aktive Mitgestaltung von Clubkultur und Festivals. Durch langjährige Tätigkeiten in den Bereichen Sicherheit, Technik, Artist Care und Nachtmanagement kenne ich die Strukturen und Belastungen von Crews aus erster Hand.
Dauer: in der Regel 3 bis 4 Stunden | Kapazität: max. 25 Personen für optimalen AustauschIndividuelle Absprachen sind selbstverständlich möglich. Die Workshops richten sich an Veranstalter*innen, Crews und jegliches Personal im Nachtleben (Nightmanagement, Bar, Tür, Gästebetreuung etc.). Vorab findet ein Assessment-Termin statt, um das Programm auf eure individuellen Bedürfnisse und Schwerpunkte zuzuschneiden.Verschiedene Meinungen sind wichtig aber für Abwertung ist in den Schulungen kein Raum. Die Workshops werden in einer wohlwollenden und respektvollen Atmosphäre gestaltet. Alle Teilnehmer*innen sollen zu Wort kommen, wenn sie möchten. Auch jene, denen es schwerer fällt in Gruppen zu sprechen. Dafür achte ich besonders auf ein achtsames und rücksichtsvolles Klima während der Schulungen.
Schulungen
1. Basisschulung – Risikokompetenz
Das Fundament zu Safer Use und Safer Party. Geeignet für alle Gewerke einer Crew inklusive der Veranstalter*innen. Vermittelt werden das nötige Grundwissen und Handwerkszeug für eine sichere Partyumgebung.
2. Substanzkunde & Konsumtrends
Praxisnahe Wissensvermittlung zu bekannten sowie weniger bekannten Substanzen und ihren Risiken. Spezieller Fokus auf szenetypische Besonderheiten, aktuelle Konsumtrends, Mischkonsum und NPS (Neue Psychoaktive Substanzen/Designerdrogen) sowie substanzspezifische Harm-Reduction-Strategien.
3. Drogennotfälle & Krisenmanagement (Erste Hilfe)
Training möglicher Notfallszenarien auf Veranstaltungen. Wir stärken individuelle Handlungskompetenzen (psychische und physische Erste Hilfe) und erproben organisatorische Abläufe wie Meldeketten und Funkdisziplin. Zudem erarbeiten wir Optimierungsvorschläge für den eigenen Betrieb unter Aspekten des Gesundheitsschutzes.
4. Haltung & Konsumkompetenz in der Crew
Reflexion der Crew-Haltung gegenüber Substanzkonsum. Ziel ist es, einen wertungsfreien Raum zu schaffen, in dem das Team eine gemeinsame Kernhaltung zur Risikominimierung entwickelt. Zudem lernen Mitarbeiter*innen, den eigenen Konsum zu reflektieren, um als verantwortungsbewusstes Vorbild zu agieren und Safer-Use-Regeln zu verinnerlichen.
5. Spiking, K.o.-Tropfen & Gewaltschutz
Grundwissen zur ungewollten Verabreichung von Substanzen im Partysetting. Wir trainieren den richtigen und sensiblen Umgang mit Betroffenen, erarbeiten Verhaltensregeln zur transparenten Kommunikation an Gäste und konzipieren konkrete Schutzstrukturen für den Club.
6. Fokusmodul: GHB / GBL
Ein Spezialmodul zur Stärkung der individuellen und kollektiven Sicherheit im Umgang mit GHB/GBL. Durch Faktenvermittlung, den Abbau von Vorurteilen und Mythen sowie das praktische Notfalltraining werden Unsicherheiten in der Crew ausgeräumt. Inklusive Exkurs zur Wirksamkeit von Verboten und der moderierten Erarbeitung passgenauer Schutzmaßnahmen.
Fachvorträge & Fachexpertise
Als Experte stehe ich regelmäßig für Podcasts, Medieninterviews und Panel-Diskussionen zur Verfügung. Mögliche Themenschwerpunkte sind:
Risikominimierung und Gesundheitsprävention im Clubkontext
Safer Party, Safer Use und die Verantwortung von Veranstaltenden
Prävention und Aufklärung abseits von Repression