Eine Auswahl meines aktuellen Angebots für Fachkräfte

Als staatlich anerkannter Sozialarbeiter und Sozialpädagoge schließe ich die Lücke zwischen theoretischen Konzepten der Suchthilfe und der Realität moderner Konsumwelten. Meine bundesweiten Schulungen richten sich spezifisch an Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit, der Drogen- und Suchthilfe sowie an angrenzende psychosoziale Berufe.

Dauer: in der Regel 3 bis 4 Stunden | Kapazität: max. 25 Personen für optimalen Austausch
Individuelle Absprachen sind selbstverständlich möglich. Die genauen Inhalte stimmen wir in einem Assessment-Termin auf die fachlichen Schwerpunkte und den Kenntnisstand der Teilnehmer*innen ab.

Verschiedene Meinungen sind wichtig aber für Abwertung ist in den Schulungen kein Raum. Die Workshops werden in einer wohlwollenden und respektvollen Atmosphäre gestaltet. Alle Teilnehmer*innen sollen zu Wort kommen, wenn sie möchten. Auch jene, denen es schwerer fällt in Gruppen zu sprechen. Dafür achte ich besonders auf ein achtsames und rücksichtsvolles Klima während der Schulungen.

Schulungen

1. Lebenswelten & Risikokompetenz

Tiefgehende Betrachtung von Safer Use und Harm Reduction im modernen gesellschaftlichen Kontext. Wie erreichen wir Konsument*innen in ihren Lebenswelten (z.B. Nachtleben, Obdachlosigkeit) wirkungsvoll? Methoden zur Förderung von Konsummündigkeit bei Klient*innen.

2. Moderne Substanzkunde & Konsumtrends (NPS)

Umfassendes Update zu aktuellen Substanzklassen. Wir beleuchten etablierte und insbesondere Neue Psychoaktive Substanzen (Designerdrogen). Vermittlung von pharmakologischem Basiswissen, szenetypischen Dynamiken, Mischkonsum-Risiken und spezifischen Strategien zur Schadensminimierung.

3. Akutintervention bei Drogennotfällen

Wissensvermittlung und Fallbesprechungen zu toxikologischen und psychischen Krisen. Wie leisten Fachkräfte psychische und physische Erste Hilfe? Erprobung von Deeskalationsstrategien in Akutsituationen sowie die Überprüfung und Optimierung institutionsinterner Sicherheitsrichtlinien.

4. Professionelle Haltung & Reflexion

Die eigene Haltung ist das Antwortwerkzeug in der Sozialen Arbeit. In dieser Einheit reflektieren wir Teamdynamiken und Vorbehalte gegenüber bestimmten Konsumformen. Ziel ist die Etablierung einer fundierten, wertungsfreien Kernhaltung im Team, die den Zugang zu marginalisierten Zielgruppen erleichtert.

5. Spiking & Substanzverabreichung als Gewaltform

Fachlicher Umgang mit Betroffenen von K.o.-Tropfen und "Spiking". Wir beleuchten die psychosozialen Folgen für Opfer, erarbeiten Strategien für eine traumasensible Beratung und diskutieren Aufklärungsansätze für gefährdete Zielgruppen.

6. (Sucht)Prävention

Wir analysieren gemeinsam verschiedene Projekte und Methoden. Außerdem besprechen wir die (Nicht-)Wirksamkeit von repressiven Ansätze und Abschreckung.

Fachvorträge & Fachexpertise

Für Fachtagungen, Podiumsdiskussionen und als Gastreferent stehe ich für folgende Themen zur Verfügung:

  • Akzeptierende und niedrigschwellige moderne Drogen- und Suchthilfe

  • Konsumraumarbeit, Streetwork und Überlebenshilfe

  • Schnittstellen von Wohnungslosigkeit, Marginalisierung und Substanzkonsum

  • Prävention und Aufklärung: Was wirkt wirklich?

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Clubs, Festivals und Nachtleben